Hochsaison
Während der Hochsaison, die typischerweise von Frühling bis Herbst reicht, erlebt Seoul mildes bis warmes Wetter. Besonders im Frühling, wenn die Kirschblüte die Stadt bedeckt, oder im Herbst, wenn das Laub goldgelb leuchtet, ist die Atmosphäre belebt. Die Temperaturen sind angenehm und laden dazu ein, die vielen Parks und historischen Stätten wie den Gyeongbokgung-Palast zu erkunden. Bei der Ankunft am Flughafen spürt man sofort die Energie der Stadt, die sich im Freien abspielt.
In dieser Zeit pulsiert das Leben in Seoul. Zahlreiche Festivals und Veranstaltungen, darunter Kunstausstellungen und Musikkonzerte, finden statt. Die Flüsse und Berge rund um die Stadt, wie der Namsan, sind beliebte Treffpunkte für Einheimische und Besucher. Cafés und Restaurants erweitern ihre Sitzgelegenheiten ins Freie, und die Abende sind oft mild genug für lange Spaziergänge durch belebte Viertel wie Myeongdong oder Hongdae. Die Stadt zeigt sich von ihrer dynamischsten Seite.
Nebensaison
Die Nebensaison in Seoul umfasst hauptsächlich den Winter und den Hochsommer. Im Winter herrschen kalte Temperaturen, oft unter dem Gefrierpunkt, und es kann Schnee fallen, der die Stadt in eine stille, winterliche Landschaft verwandelt. Der Hochsommer ist geprägt von hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, oft begleitet von Regenfällen. Die Stadt wirkt in diesen Monaten weniger überlaufen, das Tempo verlangsamt sich spürbar.
Das kulturelle und soziale Leben verlagert sich in der Nebensaison häufig nach drinnen. Museen, Kunstgalerien und die großen Einkaufspassagen bieten Schutz vor Kälte oder Hitze. Traditionelle koreanische Saunen, sogenannte Jjimjilbangs, sind beliebte Orte, um sich aufzuwärmen oder abzukühlen. Während des Winters öffnen auch Schlittschuhbahnen, und das Neujahrsfest Seollal wird mit Familienfeiern begangen. Trotz der Extremtemperaturen bleibt Seoul auch in der Nebensaison erlebenswert, jedoch mit einem anderen Fokus auf das Stadterlebnis.